Bei der Eingabe von Daten sind Fehler unvermeidlich. In Product Control sind daher verschiedene Mechanismen eingebaut, die Fehleingaben weitestmöglich verhindern oder im Falle ihres Eintretens leicht rückgängig machen sollen. 


Verhinderung von Fehlern

Product Control verhindert Eingabe- und Bedienungsfehler weitgehend:


In einigen Feldern wird ein Eingabefehler bereits dadurch verhindert, dass nur bestimmte Werte zulässig sind. Beispiele dafür sind die Angabe der Anzahl bei Produkten über Plus- und Minus-Schaltflächen oder die Auswahlpicker für Lager und Produkttyp.


Texteingabefelder werden beim Sichern auf zulässige Eingaben geprüft. So ist z.B. der Name eines Produkts ein Pflichtfeld und muss daher gefüllt sein; die Eingabe der Menge ist auf Zahlen beschränkt, so dass keine Buchstaben im Feld stehen dürfen, etc. Solche Fehleingaben werden mit einer entsprechenden Meldung quittiert.


Auch Fehler, die zu Dateninkonsistenzen führen würden, fallen unter diesen Aspekt: So wird z.B. ein Lager trotz entsprechender Funktionsauswahl nicht gelöscht, wenn noch mindestens ein Produkt dort vorliegt. 



Rücknahme bei Fehlbedienung


Trotz der o.g. Mechanismen zur Fehlervermeidung kann es zu ungewollten Datenänderungen oder sogar Datenverlust kommen. 


Auch wenn in diesem Fall eine Änderung bzw. eine erneute Eingabe aufgrund der geringen Datenmenge relativ leicht möglich sein sollten, können solche Probleme mit Hilfe der Schüttelgeste behoben werden: Nach dem Schütteln erfolgt eine Rückfrage, ob die letzte Änderung zurückgenommen werden soll. Ein weiteres Schütteln ermöglicht es auch, eine bereits zurückgenommene Änderung wiederherzustellen. Diese beiden Möglichkeiten gibt es sogar über mehrere Stufen der Rücknahme!


Bei sehr umfangreichen Fehlern bleibt als weitere Alternative die Wiedereinspielung einer Sicherung. Dazu muss jedoch entsprechend vorher eine Sicherung erstellt werden (dies kann auch automatisch beim Start von Product Control erfolgen, siehe
Einstellungen).